Chart-King - Single Charts, News, Biografien, Interviews, Tour- & Konzertdaten, Klingelt?ne, MP3-Downloads
News   |   aktuelle Charts   |   Biografien
Forum   |   Bildergalerie   |   Klingeltöne

0
Chart-King - News, Charts, Ticket-Shop, Biografien, Community, Star-Galerie, Klingeltöne
Biografie » Cicero, Roger

Cicero, Roger


MP3-Download
Weitere Informationen:
Cicero, Roger
Stand: 21.01.2010 - 19:47

Er ist ein Dichter, ein Denker, ein Richter, ein Henker, ein S?nger; ein Lover, der Typ auf dem Cover. Ist ein St?rmer, ein Spieler, das Vorbild so vieler; ein Meister, ein Sieger, die oberste Liga... und er ist Roger Cicero, ein ungemein sympathischer Mann, der die L?ssigkeit irgendwie gepachtet hat. Sein Album M?nnersachen bringt auf den Punkt, was den Mann als Wesen ausmacht, und man kann sicher sein, dass das besonders die Damen interessieren wird. Auf jeden Fall aber pr?sentiert Roger Cicero etwas, was man bisher noch nicht geh?rt hat: Umwerfend eleganten Swing mit deutschen Texten im kr?ftigen Big-Band-Sound.

Trotz Michael Bubl? und Robbie Williams: So einen wie Roger Cicero gab es bisher noch nicht. Es ist sein einzigartiges Gef?hl f?r Melodie und Rhythmus, die brillant-verspielten Texte und die unerh?rte Lockerheit, mit der Roger Cicero (sprich: Rog?) dem elfk?pfigen Orchester voransteht, das jedes seiner Worte in ein grooviges Soundkleid packt und den S?nger auch gern mal mit einem ?berraschenden Akzent kommentiert. Humor und ein wissendes Zwinkern geh?ren zu Roger Cicero wie die Bl?ser zum Arrangement. Und welcher Mann kennt das nicht: Man gibt den coolen Typen, der die Bewunderung aller verdient und zuhause mit dem schn?den Alltag als Pantoffelheld konfrontiert wird? Die Pointe in Zieh die Schuh aus, die erste Single aus dem Album, ist gelungen und d?rfte wohlwollendes Schmunzeln auf allen Seiten des Geschlechterkampfes hervorrufen. Und was noch wichtiger ist: Zieh die Schuh aus swingt unwiderstehlich, und das ist f?r Roger die Basis jedes funktionierenden Songs. Und davon gibt es auf M?nnersachen gleich 14 St?ck.

Der Sinn f?r Pointen und der Mut zum Gef?hl zeichnen M?nnersachen aus und halten einander die Waage. So steht der lasziven Seitensprung-Arie Sch?n, dass du da bist das tief ber?hrende und schonungslos emotionale Ich atme ein entgegen, ohne dass es einen Widerspruch g?be. Man(n) ist halt eben nur ein Mann, und welche Frau w?rde einem solchen Kerl nicht verzeihen, wenn der nach einem Mahnmal f?r die eigene Dummheit ruft, wie es in Ich Idiot lie? dich gehen der Fall ist? Auch wenn die Angebetete sich sagen lassen muss, dass er nun mal Kein Mann f?r eine Frau ist. Aber all das m?nnliche Gehabe kann nicht dar?ber hinwegt?uschen, dass sich hinter Roger Cicero ein h?chst charmanter gro?er Junge verbirgt, dessen Songs jeder und jedem Spa? machen kann. So funktionieren die M?nnersachen geschlechtlich durchaus universal und rei?en jeden mit, wenn er nur ein bi?chen Swing im Blut hat.


   polyphone & monophone Klingelt?ne   

Man kann sich jeden Song vornehmen, immer wieder wird man auf die angenehme Entspanntheit und Souver?nit?t treffen, mit der Roger die Texte zum klingen bringt. ?Es war durchaus ein Experiment, den Sound einer Big Band mit deutschen Texten zu verbinden,? so erkl?rt Roger. ?Es war am Anfang nicht klar, ob man deutsche Texte wirklich zum swingen bringen kann. Aber als es funktionierte, wurde klar, dass wir dabei waren, etwas ganz Besonderes zu schaffen. Und schlie?lich ist es ein gro?artiges Gef?hl zu sehen, wie das Publikum direkt auf die Texte reagiert, weil es sie sofort versteht.?

Mit der Band bildet Roger ein perfekt eingespieltes Team. Die Rythmussektion war der musikalischen Kern des Ensembles After Hours, mit dem Roger schon lange zusammen arbeitet und vor ein paar Jahren ein Album mit dem Titel There I Go aufgenommen hat. Die zus?tzlichen Bl?ser sind ebenfalls erfahrene Profimusiker, die Roger seit langem kennt.

Im letzten Jahr reifte der Gedanke, deutsche Texte zu versuchen. Eine Begegnung mit dem Texter und Produzent Frank Ramond, der bereits f?r Annett Louisan schrieb und f?r sein gro?es Sprachtalent und seinen pfiffigen Wortwitz bekannt ist, brachte dann die Entscheidung. In enger Zusammenarbeit mit Komponist und Produzent Matthias Hass entstanden die ersten Entw?rfe f?r Songs, die Roger hellauf begeisterten. Der wiederum brachte die Jungs von After Hours und Arrangeur Lutz Krajenski ins Boot, dessen Arrangements sich als perfektes Umfeld f?r Songs und S?nger herausstellten. Und - wie man auf M?nnersachen h?rt - eine magische Novit?t in der deutschen Popmusik schuf. Denn hier hat man es zum ersten Mal: Deutschsprachigen Big Band-Swing mit ausgesprochen jungem Pop-Appeal, der alters- und genreunabh?ngig funktioniert und den gestandenen Big Band-Fan ebenso anspricht wie den lebhaften Teen und Twen, der auf der Suche nach etwas neuem ist. Radiotauglich und trotzdem cool. Swing eben.

?Ich bin gar nicht der klassische Crooner, ich komme viel mehr aus Jazz und Soul,? erkl?rt Roger, der auf eine musikalische Tradition zur?ckblicken kann, die so lang ist wie sein Leben selbst. Roger Cicero ist n?mlich der Sohn des bekannten Pianisten Eugen Cicero, der seit vier Dekaden zu den gro?en Jazzpianisten Deutschlands gez?hlt wird. Schon fr?h und sehr selbstverst?ndlich kam Roger daher mit Musik, und Jazz im Besonderen, in Kontakt. Klar, dass es sich bei diesem Umfeld kaum verhindern lie?, dass auch in Roger die Leidenschaft zur Musik zum Zentrum seines Daseins wurde.

Zugegeben, es war nicht leicht, sich aus dem Schatten des ber?hmten Vaters zu l?sen, aber ein Musikstudium in Amsterdam trug seinen Teil dazu bei, den eigenen Weg zu finden. Zu diesem Zeitpunkt war Roger bereits ein f?higer Instrumentalist mit solider Ausbildung am Klavier, an der Gitarre und im klassischen Gesang. Ebenso konnte er auf seine erste TV-Erfahrung in einer Show mit Horst Jankowski und dem RIAS-Tanzorchester blicken. Um die zwanzig war der 1970 geborene Roger, als er schon professionell mit dem Eugen Cicero Trio, dem Horst Jankowski-Trio und dem Bundesjugend-Jazzorchester unter der Leitung von Peter Herbholzheimer unterwegs war. Aber Roger Cicero zog es zun?chst vom Jazz zum Soul.

Noch in Amsterdam steht er als S?nger, Gitarrist, Keyboarder und Percussionist auf der B?hne, u.a. in der First Show Band, bis er nach Deutschland, und dann nach Hamburg zur?ckkehrt. Dort gr?ndet er das Roger Cicero Quartett und ?bernimmt die musikalische Leitung von Angie?s Nightclub. Ab 2003 tourt er mit der inzwischen legend?ren Soulounge, u.a. im Vorprogramm von George Benson, und trainiert seinen ausgepr?gten Sinn f?r Soul. Inzwischen gilt er in der bundesweiten Jazzszene als Geheimtipp: Stefan Gwildis, Bill Ramsey, Joja Wendt, Till Br?nner, Sylvia Droste und andere schw?ren auf sein Talent. Er nimmt zwei Alben mit der Soulounge auf, ein weiteres mit Nils Gesinger, eines mit Cornell Dupree und schlie?lich ?There I Go? mit After Hours. Im letzten Jahr konnte man ihn zudem bei einem faszinierenden Projekt mit Julia H?lsmann erleben, bei dem er gesungene Lyrik Emily Dickinsons pr?sentierte.

Mit M?nnersachen schl?gt Roger Cicero nun einen Weg ein, der sein ureigener ist, und den so wie er noch niemand vor ihm beschritten hat. Aber einen f?higen K?nstler erkennt man eben daran, dass er immer wieder einen neuen Pfad sucht. Und vor Roger Cicero liegt eine ganze Welt, die es zu entdecken gibt: ?Wenn du nen Kerl suchst, der dir?n Reihenhaus baut, auf dem Flokati mit dir Serien schaut, der nach Rezept f?r dich kocht - daf?r f?hl ich mich noch viel zu frei....? (Kein Mann f?r eine Frau)

Quelle: WMGG
Foto: Warner Music Group


MP3-Download
0